Lieblingszitat des Monats

"Wenn du hoffnungslos bist, wird es auch garantiert keine Hoffnung geben. Wenn du aber an ein Verlangen nach Freiheit glaubst und dass nichts so bleiben muss wie es ist, dann kannst du vielleicht dazu beitragen unsere Welt zu verbessern."

-Noam Chomsky


#mywaywithyoga

Aufgrund meiner letzten Posts auf Instagram wurde ich oft gefragt, wie ich zu Yoga gekommen bin und warum ich das mache, wobei die Formulierung "Yoga machen" nicht ganz zutrifft.  Das würde nämlich implizieren, dass Yoga nur aus der Praxis, also den Asanas besteht. Aber es ist so viel mehr.
Es ist eine Lebenseinstellung, eine Lebensphilosophie.
Ich mache kein Yoga, ich lebe Yoga, so gut es eben geht.
Das heißt für mich auf mein eigenes Wohlbefinden zu achten, Wohlbefinden für Körper und Geist. Entspannung für Körper und Geist. Ich sehe mein Körper als Medium, wodurch ich mit meiner Umwelt agieren kann, als Geschenk. Also achte ich auf ihn.
Yoga heißt, Bewusstsein für sich, für den eigenen Körper zu entwickeln und spüren zu können, was ihm gut tut. Dazu gehört auch eine bewusste, gesunde Ernährung, den Körper nicht mit Gift vollzupumpen. Was nicht heißt, dass ich auf meinen täglichen Schokoriegel verzichte :D
Aber das verlangt Yoga auch nicht, im Gegenteil. Man sollte auf nichts verzichten. Man sollte eben machen, was einem gut tut, das lehrt Yoga.
Nur würde es meinen Körper eben auf Dauer nicht gut tun, mich nur von Schokoriegeln zu ernähren, deswegen achte ich auf eine ausgeglichene Ernährung. Ich schau, was drin steckt und probiere gerne aus.Und das kann unglaublich Spaß machen. :)
Die Yogapraxis überrascht mich immer wieder, überrascht mich damit, wozu mein Körper doch so alles im Stande ist. Sie bringt meinen Körper an seine Grenzen und überwindet sie. 
Die Praxis ist ein stetes Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung. Es bringt das Bewusstsein zurück zu deinem Körper. Dieses Bewusstsein, welches im Alltag sehr schnell verloren geht. Im Stress, im Arbeitsalltag, in den täglichen Aufgaben vergessen wir, auf unseren Körper und auf dessen Signale zu achten. Wir merken den Körper erst wieder, wenn's meist schon zu spät ist, wenn es schmerzt. Die Yogapraxis beugt diesen Schmerzen vor, sie dehnt den Körper, baut Kraft und Balance auf und macht uns widerstandsfähiger für den ganzen Mist, der in der Welt so passiert.
Außerhalb der Praxis ist Yoga für mich eine positive, bewusste, achtsame Einstellung zum Leben. Ich sehe die schönen Dinge im Leben, auch wenn sie grad nur ganz klein und kaum erkennbar sind. 
Seitdem ich dieses Bewusstsein habe, treffe ich Entscheidungen aufgrund spontaner Impulse. Ich "zerdenke" die Dinge nicht mehr. Ich treffe Entscheidungen nach dem Motto "warum denn nicht?".
Ich lebe und genieße mein Leben, mach mir weniger Sorgen, lasse die Welt auf mich zu kommen, bin überzeugt davon, dass alles was war, alles was ist und alles was kommen wird, genau so richtig sein wird. Und, dass ich richtig bin. 
Durch Yoga bin ich viel weniger selbstkritisch, das heißt nicht, dass ich nicht auch sehe, wenn ich Fehler mache, aber ich sehe es nicht mehr so drastisch. Ich habe keine Angst mehr, Fehler zu machen.  Es ist menschlich. Niemand ist unfehlbar, niemand ist perfekt.  
Jeder ist genau so richtig, wie er ist. 
Yoga lehrt mich, mir selbst zu erlauben und aber auch zu verzeihen. Durch Yoga weiß ich, dass ich mit mir und meinem Körper zufrieden, im Einklang sein kann. Dass ich nicht mehr auf das hören muss, was andere sagen, sondern auf meine eigene innere Stimme.
Das heißt nicht, dass ich keine Kritik hören kann. Aber ich mach mich davon nicht mehr fertig. Es löst bei mir keine Selbstzweifel aus. 
Ich bin richtig. Auch, wenn das anderen nicht gefällt. 
Vor allem, und das ist meiner Ansicht nach das wichtigste, hat mir Yoga gelehrt, mich nicht so ernst zu nehmen, über mich selbst lachen zu können, ich selbst zu bleiben aber mich auch ständig neu zu entdecken und jede meiner Seiten, sei sie noch so durchgeknallt, zu akzeptieren.
Und Yoga macht mich mutiger, lässt mich neue Wege gehen und entdecken, schürt meine Neugierde auf die Welt.
Durch Yoga gehe ich entspannter, zufriedener, ausgeglichener und selbstbewusster durchs Leben. Ich nehme die Dinge, wie sie kommen und mache das absolut Beste draus.

Und nun dazu, wie ich zu Yoga gekommen bin.
Ich habe etwas gesucht, was mir hilft, mich zu entspannen und gleichzeitig körperlich aktiviert. Ich habe es erst mit Pilates probiert, bin dann ins Fitnessstudio gegangen aber so richtig  überzeugt davon war ich nicht. Klar, es hat mich zwar körperlich ausgepowert, aber meine Gedanken beruhigt hat es nicht.
Also weitergesucht. Über Online Artikel, Bücher, You Tube Tutorials...
Und dann bin ich auf Mady Morrison gestoßen. 
Seitdem wusste ich, Yoga ist das absolut richtige für mich. Vor allem nach dem ich merkte, dass man durch Yoga mindestens genau so viel Muskelkater bekommen kann wie durch ein Training im Fitnessstudio :D
Mady ist Yogalehrerin und Youtuberin. Auf ihrem Channel führt sie einen Schritt für Schritt durch die Yogapraxis und lehrt einem nebenbei die grundlegenden Yogalehren, wie Selbstliebe, Akzeptanz und Achtsamkeit. 
Auf ihre ganz großartige, liebevolle und natürliche Art hat sie mich so dafür begeistert, dass ich mich immer mehr mit Yoga beschäftigt habe. Nicht nur mit der Praxis, sondern auch mit der Lebensphilosophie und betrachtet man die oben genannten Punkte, so weiß ich, dass es das Beste war, was ich machen konnte.
Für alle, die überlegen mit Yoga anzufangen, kann ich den Channel von Mady Morrison nur empfehlen, sie ist mittlerweile fester Bestandteil meine Yogapraxis. 
Und das soll keine Werbung sein, nur meine ganz ehrlich gemeinte Begeisterung für diese großartige Frau! 

Wenn ihr noch mehr Fragen zu meinem Weg mit Yoga habt, beantworte ich sie sehr gerne, ich freue mich auch über jedes Feedback.

Bis dahin. 
Namasté :)






Kommentare

Nicht unfehlbar

Auf dieser Seite schreibe ich einfach nur wild drauf los, schreibe auf, was gerade in meinem Kopf so herumfliegt. Also achte ich weder auf Rechtschreibung noch auf Ausdruck, denn darum geht es nicht. Also seid nachsichtig, es geht lediglich um Gedankengut, bei dem ich schon froh bin, dies überhaupt auf Papier zu bringen. ;)