Lieblingszitat des Monats

"Wenn du hoffnungslos bist, wird es auch garantiert keine Hoffnung geben. Wenn du aber an ein Verlangen nach Freiheit glaubst und dass nichts so bleiben muss wie es ist, dann kannst du vielleicht dazu beitragen unsere Welt zu verbessern."

-Noam Chomsky


Das Kind

Mein Wunsch irgendwann auszuwandern und wo anders mein Leben zu leben ist in dem letzten halben Jahr presenter denn je geworden. Hier ist vieles so fest gefahren, so ernst. Wenn ich durch die Straßen gehe sehe ich tote Gesichter. In den Menschen steckt kein Leben, keine Lebensfreude mehr. Sie geben sich mit dem Alltag zufrieden. Der Drang nach mehr lässt nach. Der Mut neue Wegen zu wagen. Die Menschen sind gesteuert von Regeln, Normen, Richtlinien, die es schon seit Jahrtausenden gibt. Die wenigsten hinterfragen diese. Das Leben ist strukturiert. Da bleibt oft kein Raum für Spontanität. Der Mensch ist das, zu dem er geformt wurde, von der Erziehung, der Gesellschaft, den Religionen. Kaum einer erinnert sich an das, was er ohne diese Einflüsse wäre. Die Menschen verlieren ihr inneres Kind. Das Kind, was spontan war, offen, verspielt und kreativ. Die Fähigkeit die Welt durch die Augen eines Kindes zu sehen. Die Begeisterungsfähigkeit für die scheinbar bedeutunglosesten Dinge. Die Fähigkeit, seine Gefühle mit dem ganzen Körper auszudrücken. Und den Mut, die Welt um sich herum immer wieder neu zu entdecken.

Je älter wir werden, desto mehr stumpfen diese Fähigkeiten ab. Immer früher wird den Kindern vermittelt, dass sie funktionieren müssen. Man kann eben niemanden gebrauchen, der sich durch die Schönheit einer Blume von der Arbeit ablenken lässt.
Ich bin so glücklich, weil ich glaube mein Kind in mir nie vergessen zu haben, es mir nie hab austreiben lassen, gelernt zu haben, mich wieder begeistern zu können, spontan zu sein. Ich habe mir mein Kind sein wieder zurück geholt. Ich kann nicht sagen, wie ich das geschafft habe. Ich kann nur berichten, wie leicht man durch das Leben gehen kann, wie frei man sich fühlen kann, wenn man aufhört, alles so ernst zu nehmen und statt dessen verspielt ist und dass es überhaupt keinem schadet. Im Gegenteil. Schau dir ein Kind an und du musst lächeln, du lächelst über die leuchtenden Augen, über das Strahlen, über die Freude, die das Kind ausstrahlt, ohne einen ersichtlichen Grund zu haben. Warum sollte das bei einem Erwachsenen anders sein? Warum soll ein Erwachsener mit dieser kindlichen Ausstrahlung nicht den selben Effekt erzielen und auch dir Freude schenken?

Kommentare

Nicht unfehlbar

Auf dieser Seite schreibe ich einfach nur wild drauf los, schreibe auf, was gerade in meinem Kopf so herumfliegt. Also achte ich weder auf Rechtschreibung noch auf Ausdruck, denn darum geht es nicht. Also seid nachsichtig, es geht lediglich um Gedankengut, bei dem ich schon froh bin, dies überhaupt auf Papier zu bringen. ;)